Dieser All Age- und Jugendbuchblog wurde beendet. Schau dich jedoch gerne um! Infos dazu gibt es HIER.

Montag, 12. März 2012

Ich lese aktuell: Die "Plötzlich Fee-Reihe" von Julie Kagawa

So, jetzt also auch ich! Nachdem von befreundeter Bloggerseite nur Lob für diese Reihe kam, hat sie mich damals schon sehr angemacht. Und nachdem dann Prota Ash sogar auf ein Treppchen mit Jace (aus den Chroniken der Unterwelt) gestellt wurde, gibt es nun natürlich kein Halten mehr. Denn DAS glaube ich erst, wenn ich es lese! :-)
Bei "Sommernacht" und "Winternacht" war mir dann zweimal die Glücksfee hold, auch wenn Feen normal ja hinterhältige kleine Biester sind. Danke nochmals an Zibbi-Saskia von Bookaholic und Miri von xMeridianx. Auf mich warten jetzt ca. 1500 Seiten Feenschmökerspaß.

"Sommernacht", "Winternacht" und "Herbstnacht" von Julie Kagawa

"Sommernacht":
Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

"Winternacht":
So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

"Herbstnacht":
Am Vorabend ihres siebzehnten Geburtstags findet sich Meghan als Wanderin zwischen den Welten wieder: Sie und Ash, der Winterprinz, wurden wegen ihrer verbotenen Liebe aus Nimmernie verbannt. Nun sind sie auf der Flucht. Denn die Eisernen Feen, denen Meghan im letzten großen Kampf empfindlichen Schaden zufügte, sinnen auf Rache und machen auch vor der Welt der Sterblichen nicht halt. Für Meghan gibt es keinen sicheren Ort mehr.
Doch diesmal ist sie nicht allein: Ash weicht nicht von ihrer Seite, seine Liebe zu ihr ist ihm längst wichtiger als das Wohlwollen seiner Mutter Mab. Als sich die Eisernen Feen zu einem neuen Angriff rüsten, kehren Meghan und Ash nach Nimmernie zurück, um zu kämpfen. Denn es steht alles auf dem Spiel: die Zukunft Nimmernies und ihre eigene ...

Text- und Bildquellen: Heyne Verlag

Samstag, 10. März 2012

Ich lese aktuell: "Puppenrache" von Manuela Martini

Kennt ihr die Arena-Thriller? Seit 5 Jahren gibt es diese ganz besondere Rubrik. Mit den Slogan Das Böse hat seine guten Seiten: Die Arena-Triller wirbt der Würzburger Verlag für die erfolgreiche Reihe. Die Thriller sind jeweils Einzelbände, können also unabhängig voneinander gelesen werden und sind auf jugendliche Leser (ab ca. 12 Jahren) ausgelegt. "Puppenrache" ist das erste Buch aus der Arena-Thriller-Reihe, das ich lese.

"Wisper", "Isola" oder "Das Lazarusphänomen" sind zwar auch (Jugend)Thriller von Arena, laufen aber unabhängig von der speziell beworbenen Arena-Thriller-Reihe. Nähere Infos zu den einzelnen Büchern dieser Rubrik gibt es unter http://www.arena-thriller.de/.

"Puppenrache" von Manuela Martini

Sara glaubt sich in Sicherheit – bis sie eines Abends ihn sieht. Hals über Kopf verlässt sie die Stadt. Und tatsächlich: Er ist aus dem Gefängnis geflohen und hat nur ein Ziel: sich an Sara zu rächen. Als Stephen sich auf die Suche nach seiner plötzlich verschwundenen Freundin macht, kommt er Saras Vergangenheit auf die Spur. Und bringt dabei Dinge ans Licht, die besser für immer im Dunkeln geruht hätten. (Text- und Bildquelle: Arena Verlag)

Dienstag, 6. März 2012

Rezension zu "Die letzte Wächterin" von Carina Bargmann



Verlag: Arena (Januar 2012)
Originaltitel: -
Übersetzer: -
Reihe: -, ab ca. 11-13 J.
Ausführung: Hardcover, 392 S.
ISBN: 978-3401064475
16,99 € [D]

Genre: Urban-Fantasy


Inhalt/Verlagsinfo
Als Lea das Medallion verliert, dass sie ihr ganzes Leben lang getragen hat, ahnt sie noch nichts von ihrer Bestimmung: Lea ist die neunte und letzte Wächterin. Ihre Aufgabe ist es, über den rastlosen Zeitstrom zu wachen, der die Licht- und Schattenstadt seit Jahrhunderten voneinander trennt.
Für Lea gibt es keinen Weg zurück, sie wird ihre Familie und ihr bisheriges Leben langsam vergessen müssen, um die Lichtstadt gegen die Schattenwesen zu verteidigen. Doch in dem magischen Reich ist niemand, wie er scheint, und Lea gerät in große Gefahr. Sie ahnt nicht, dass ihre Schwester Mia ihr in die gefährliche fremde Welt gefolgt ist, um sie zu retten. (Text- und Bildquelle: Arena Verlag)

Über die Autorin
Carina Bargmann, Jahrgang 1991, hat schon als Zehnjährige mit dem Schreiben angefangen. Mit fünfzehn hatte sie bereits zwei große Fantasyromane verfasst und wurde wenig später von einer der renommiertesten deutschen Literaturagenturen als Nachwuchstalent entdeckt. Neben dem Schreiben hat sie noch zahlreiche andere Hobbys, unter anderem ist sie fasziniert von der asiatischen Kultur und lernte Japanisch. Ihr erster Roman "Sayuri" erschien beim Arena Verlag. Carina Bargmann lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in Braunschweig.

Rezension

Der erste Satz: Der Siebenschläfer saß im Licht des Mondes auf dem Zaun eines Gartens und ließ seinen Blick über den grünen Rasen und das kleine Gemüsebeet bis hin zur Terrasse des Reihenhauses und zu seinen gelben Fassade gleiten.

Die 16-jährige Lea wird buchstäblich nachts aus dem Bett und von ihrer Familie fortgerissen. Fremde teilen ihr mit, dass sie eine Wächterin ist und für den Senat der Menschen, Elfen und Zwerge über deren Lichtwelt wacht.
Leas Zwillingsschwester Mia ist in dieser Nacht zufällig wach und wird Zeuge, wie ihre Schwester entführt wird. Dabei trifft sie auf den Jungen Awan, der mit seinem Volk, den Morih-Dämonen in der Schattenwelt leben muss. Awan kann zwischen Licht- und Schattenwelt wechseln und nimmt Mia mit zu sich nach Hause. In der Schattenwelt muss Mia erfahren, dass ein Krieg im Gange ist und die Dämonen zurück in die Lichtwelt wollen. Mias Schwester Lea schwebt als unerfahrene Wächterin in höchster Gefahr. Für Mia gibt es nichts Wichtigeres, als ihre Schwester zu suchen und sie zu retten. Obwohl es auch für Awan nicht gefahrlos ist, bietet er an Mia zu helfen. Nachdem ihre bekannte Welt nicht mehr existiert, ist Awan für Mia der einzige Halt, den sie noch hat.

Gibt es noch Fantasygeschichten, die es möglich machen, auf knapp 400 Seiten, komplett in eine fremde Welt einzutauchen? Ja, Carina Bargmanns "Die letzte Wächterin" ist solch eine Geschichte. Die Autorin bedient sich hier an den gängigsten Fantasywesen, Elfen und Zwerge, die Seite an Seite mit Menschen über eine Fantasywelt wachen, die von der Normalbevölkerung nicht als solche wahrgenommen wird. Die Gegenspieler, die Morih (Dämonen), sind zwar mit den Wächtern im Kampf, werden aber nicht als das Alles-Vernichtende-Böse dargestellt, sondern als zivilisiertes Volk, dessen größter Wunsch es ist, aus der Schattenwelt in die Lichtwelt zu kommen. Die Handlung ist vielschichtig, die Personen zahlreich. Da die Autorin ihre erschaffenen Welten aber hervorragend erklärt, versteht man sofort, was man liest. Aufkommende Fragen werden meist gleich oder im nächsten Kapitel geklärt. Einzig die Ähnlichkeit einiger Namen (Lea, Lia, Mia) regt kurzzeitig zum Nachdenken an.
Die handelnden Fantasywesen sind zwar bekannt, die Umsetzung und die Handlung macht das Buch jedoch sehr besonders. Elemente der Urban-Fantasy mischen sich mit High-Fantasy und die Beschreibung der Welten und Orte ist magisch märchenhaft. Insgesamt wirkt die Erzählung "wie aus einem Guss".

Es ist wunderbar, wenn es in einem Einzelband gelingt, dem Leser eine komplexe Welt zu präsentieren, in der schlussendlich keine einzige Frage offen bleibt. Ab Beginn ist die Handlung spannend und rasant. Mia und Lea erfahren schon im ersten Kapitel, dass unsere normale Welt, wie wir sie kennen, nicht existiert. Elfen, Zwerge und Menschen teilen sich eine Welt. Ab dem Zeitpunkt, wo den Schwestern dies klar wird, können sie ihr altes Familienleben nicht mehr weiterführen. Sie sind für Nachbarn, Freunde und sogar die eigenen Eltern Fremde geworden. Die Gefühle der Schwestern, bzw. der Trennungsschmerz ist vor allem bei Mia sehr gut beschrieben. Dadurch akzeptiert man auch als Leser die neue Situation der Mädchen fast sofort. Trotzdem bleibt diese plötzliche Umstellung, vom alten auf das neue Leben, etwas abrupt und hart. So etwas ist eben in der Realität kaum vorstellbar.

"Wir haben keine Wahl. Die Welt hat dich ausgesucht, du wurdest als Wächterin geboren. Es gibt Dinge, die man ändern kann, und Dinge, die man nicht ändern kann. Manchmal lohnt es sich zu kämpfen, manchmal kann man sein Schicksal nur akzeptieren." - S. 46

Entgegen der Meinung, die man aus dem Klappentext gewinnen würde, spielt eher Leas Schwester Mia die Hauptrolle der Geschichte. Der personale Erzähler wechselt zwischen den Schwestern hin und her. Die Gewichtung liegt hier aber deutlicher auf Mia, die ihre Schwester sucht und mit dem Morih-Jungen Awan unterwegs ist. In kürzeren Abschnitten liest man die Geschichte auch aus der Sicht von Awan, lernt so auch seine Sichtweise auf die Umstände und die Welt der Dämonen kennen. Insgesamt sind die drei Hauptprotagonisten sehr feinfühlig und schlüssig herausgearbeitet.
Ein wirklich erfrischender Umstand, ist, dass die Geschichte keinen besonderen Wert auf die Äußerlichkeiten der Charaktere legt. Zwerge werde als klein beschrieben, Elfen als groß. Ab und zu erhält man einen Hinweis auf Haarfarbe oder Staturmerkmale, wie Hörner oder Schuppen. Gerade darum, und weil die Geschichte einen komplett in ihre Welt entführt, hat man eine genaue Vorstellung der handelnden Personen. Diese Vorstellung wird nicht durch perfekte Beschreibungen zerstört. Die Geschichte behält ihren Fokus dort wo er sein soll - auf der Handlung.

Persönliches Fazit
"Die letzte Wächterin" Lea ist jung und unerfahren. Ihre Autorin ist zwar auch jung, aber bei ihrem zweiten Einzelband bleibt von Unerfahrenheit keine Spur. Die Maßstäbe für einen Jugend-Fantasyroman wurden hiermit ganz schön hoch gesetzt. Die Geschichte wirkte auf mich komplett stimmig und sehr spannend. Eine schöne Idee, überzeugende Charaktere und aus ausgewogener, nicht zu einfach gestickter, Plot sorgen für einige unterhaltsame Lesestunden. Meine Empfehlung, mit 4 gut bewachten Sternen.


Aufmachung: 4 / 5
Handlung: 4 / 5
Charaktere: 4 / 5
Lesespaß: 4 / 5
Preis/Leistung: 4 / 5

© Damaris Metzger, damarisliest.de

Montag, 5. März 2012

Ich lese aktuell: "Dark Canopy" von Jennifer Benkau

Juhuuu - endlich, endlich!! Warum ich mich so freue? Wer meine "Ich lese"-Beiträge verfolgt, hat sicher schon mitbekommen, dass die bücherraschende Reni und ich ganz gerne das ein oder andere Buch gemeinsam lesen. Sozusagen eine Mini-Leserunde. Das macht irrsinnig viel Spaß und das Beste sind dann die glühenden Handytastaturen, da wir das Gelesene natürlich sofort haarklein diskutieren müssen :-)
"Dark Canopy" wollte wir gemeinsam lesen, es passte dann aber zeitlich nicht. Ist auch nicht schlimm, denn mein Handy glühte trotzdem! Täglich bekam ich nette Nachrichten, DC betreffend *zwinkernd zu Reni rüberschiele*, nach denen ich mich kaum auf meinen aktuellen Lesestoff konzentrieren konnte oder wollte. Da fielen Sätze wie, Ich habe ein super Gefühl, Jennifer Benkau kann toll schreiben, Dark Canopy rockt, Es wird dir gefallen, DC wird immer besser, Es kribbelt und die Spannung steigt und EINFACH NUR GENIAL! Das ist Erklärung genug, warum ich mich so freue. Schon nach zwei Kapiteln kann ich sagen .... Reni, du hast mir nicht zu viel versprochen! Super!!!

"Dark Canopy" von Jennifer Benkau

Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr … (Text- und Bildquelle: script5 Verlag)