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Dienstag, 27. März 2018

"Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley



Das Thema
Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ - während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde. Und während sich im Laden Dramen ereignen und Liebespaare finden, geben sie einander wieder Halt in einer Welt, in der es zum Glück Bücher gibt. Und Worte. Und eine zweite Chance.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


"Es kommt mir so vor, als hätte das Universum Cal betrogen und uns gleich mit", sage ich.
Vor Cals Tod hätte Mum mir ruhig und sachlich erklärt, dass das Universum sämtliche existierende Materie und sämtlichen existierenden Raum umfasst, mit einem Durchmesser von zehn Milliarden Lichtjahren, Galaxien und Sonnensystemen, Sternen und Planeten. Und dass nichts davon in der Lage ist, jemanden zu betrügen.
Jetzt zündet sie sich eine neue Zigarette an. "Hat es auch", sagt sie und bläst den Sternen Rauch ins Gesicht.
- S. 15


Das Leseerlebnis
Cath Crowley schreibt in ihrem Roman "Das tiefe Blau der Worte" über Freundschaft, Verlust, zweite Chancen und Bücher, bzw. die Kraft der Worte. Auch ohne zu wissen, um was es konkret im Buch geht, wollte ich es lesen. Und ich kann jetzt sagen, dass der Autorin eine berührende und wunderschöne Geschichte gelungen ist. Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr wird mir das bewusst und umso deutlichere Worte möchte ich dafür finden.

Zitate aus "Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley

"Es kommt mir so vor, als hätte das Universum Cal betrogen und uns gleich mit", sage ich.
Vor Cals Tod hätte Mum mir ruhig und sachlich erklärt, dass das Universum sämtlichen existierenden Raum umfasst, mit einem Durchmesser von zehn Milliarden Lichtjahren, Galaxien und Sonnensystemen, Sternen und Planeten. Und dass nichts davon in der Lage ist, jemanden zu betrügen.
Jetzt zündet sie sich eine neue Zigarette an. "Hat es auch", sagt sie und bläst den Sternen Rauch ins Gesicht. S. 15
Du kannst dich nicht mit jemandem versöhnen, der dich vergisst. Dann hast du nämlich für den Rest deines Lebens Angst, dass dieser Jemand dich wieder vergisst. S. 82
"Wenn wir alle Dinge, die wir lieben, aufgeben würden, sobald es schwierig wird, wäre es eine schreckliche Welt." S. 87
"Haben wir uns gestern Abend geküsst?"
"Klar haben wir uns geküsst, Henry", sagt sie, zieht ein Exemplar von 'Ein Kuss zu viel' aus dem Regal und räumt es an die richtige Stelle. "Und anschließend bin ich zum Klo gegangen und habe Wasser aus der Schüssel getrunken."
"Ein einfaches Nein würde reichen, Rachel", [...] S. 134
Ich denke auch nachts wieder an ihn. Schlafen kann ich überhaupt nur noch, wenn ich mich mit dem 'Wolkenatlas' ablenke. Jedes Mal, wenn ich daran denke, Henry zu küssen, lese ich eine Seite. Das Buch hat 544 Seiten und ich bin bald durch. S. 221
"Manchmal gehen Dinge verloren", sage ich. "Oder man erträgt es einfach nicht mehr, sie anzusehen. S. 317
Und es ist wie ein kleiner Lichtfleck in der Dunkelheit. S. 350
Liebe ist wichtig. Die kleinen Dinge sind wichtig. S. 364
Wir verlieren Dinge, aber manchmal bekommen wir sie zurück. Das Leben passiert nicht immer in der Reihenfolge, die wir uns wünschen. S. 373

Zitatrechte: Carlsen Verlag

Montag, 26. März 2018

Auf die Wunschliste! - Neuerscheinungen im April 2018

Zuerst dachte ich, im April kann ich, was die buchischen Neuerscheinungen betrifft, etwas durchatmen. Doch dann wurden es doch noch sieben Bücher, die mich interessieren. Bein einigen möchte ich erst mal ein paar Meinungen abwarten, andere würde ich dafür ungesehen sofort lesen. Aber zuerst heißt es mal für alle sieben: Ab auf die Wunschliste!


Fantasy - Science Fiction

(erhalte genaue Buchinfos mit einem Klick auf das jeweilige Cover)


  

Sonntag, 25. März 2018

"Manipuliert" von Teri Terry



Das Thema
Alle um dich herum, alle, denen du nahe sein willst, alle, die du liebst, sterben - und es ist deine Schuld!
Shay ist sich sicher, dass sie die Lösung gefunden hat, um die Seuche aufzuhalten: Sie muss sich von allen isolieren, denn sie ist die Überträgerin der tödlichen Krankheit. Im ganzen Land beginnt eine Hexenjagd nach weiteren Überlebenden wie Shay. Und dabei erkennt niemand, dass alle einer großen Verschwörung aufgesessen sind: Der wahre Verursacher der Katastrophe ist weiterhin unentdeckt und nur Shay und ihre große Liebe Kai können seine Identität enthüllen ...

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Coppenrath Verlag


Die komplette Stadt ist dunkel und leer. Kein Strom, kein Laut - keine Menschenlaute. Man hört Vögel, die Brandung und hin und wieder das Gebell streunender Hunde, mehr nicht.
Die einzigen Menschen, die noch hier sind, sind still, tot.
- S. 53/54


Das Leseerlebnis
Es ist jedes Mal ein eindrückliches Lesen, wenn Bücher so mitreißend sind, dass man sie kaum zur Seite legen will. Genau das war bei "Infiziert" der Fall, ich glaube ich war in der letzten Zeit selten so angespannt beim Lesen, wie während der ersten Hälfte dieses Buches. Da war es also nur folgerichtig, dass ich auch die Fortsetzung "Manipuliert" lesen wollte, vor allem, weil am Ende des Vorgängerbandes eine Schlussfolgerung getroffen wurde, die nicht richtig war. Ich erhoffte mir, dass diese nun aufgelöst wird. Das ist auch der Fall. Allerdings mit einem etwas ruhigeren Lesegefühl, wenn man das so bezeichnen kann. Denn Action gibt es zuhauf, und auch die Verluste sind erneut zahlreich und schockierend.