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Sonntag, 4. Dezember 2011

Rezension zu "Dark Love" von Lia Habel



Verlag: Piper (November 2011)
Originaltitel: Dearly, Departed
Übersetzer: Diana Bürgel
Reihe: Band 1
Ausführung: Klappenbroschur, 512 S.
ISBN: 978-3492702195
15,99 € [D]

Genre: Dark-Fantasy, Steampunk

© Cover- und Zitatrechte: Piper Verlag


Klappentext
Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und Digitagebücher – das ist die Welt von Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-Jährige lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird: Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt – und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, doch die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. (Text- und Bildquelle: Piper Verlag)

Über die Autorin
Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Sie trinkt viel zu viel Kaffee und besitzt drei Katzen, denen sie in ihrem Debüt ein Denkmal setzt Die Idee zu "Dark Love" hatte Lia während einer Busfahrt nach NY City, als ihr der Lesestoff ausging und sie sich fragte, warum die Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichte mit Untoten gelesen hatte. Weiteres zu Autorin: www.liahabel.com

Rezension

Der erste Satz: Ich war lebendig begraben.

Vor einem Jahr ist Noras Vater gestorben. Seitdem hat ihre schnodderige Tante die Vormundschaft. Mit dem Beginn der Sommerferien, ist, fast auf den Tag genau, das traditionelle Trauerjahr um, und Nora wird die Sommerferien im gemeinsamen Haus in der unterirdischen Stadt verbringen.
Kaum dort angekommen muss sie sich nicht nur mit den unliebsamen Zukunftsplänen, die sich ihre Tante für sie ausgedacht hat, auseinandersetzten. Nora stellt auch noch fest, dass ihre persönliche Trauer um ihren Vater tiefer geht und ein Jahr bei weitem nicht reicht, um sich mit seinem Tod abzufinden. Zu allem Überfluss wird Nora noch gleich in der ersten Woche von Zombies entführt und zu einem abgeschotteten Militärstützpunkt gebracht. Wem sie dort begegnet und was sie dort erfährt, bringt Nora an die Grenzen dessen, was sie ertragen kann.

"Weißt du was? Benimm dich endlich mal wie ein Mann und nicht wie eine Heulsuse - buhu, er hat mich gebissen, mein Leben ist im Arsch. Das geht uns ALLEN so! Unser Leben ist genauso im Arsch, okay? Vielleicht glaubst du ja deins wär in irgendeinem Super-extra-funkel-Regenbogen-Einhorn-Arsch, aber das ist es nicht. Komm ENDLICH damit klar! Schmeiß dein blödes nutzloses Auge weg und FIND DICH DAMIT AB!" - S. 288

Mann soll den Tag nicht vor dem Abend loben ... Vor allem Vielleser werden kritisch sein, ein Buch nach den ersten drei Seiten als "gut" zu bezeichnen. Wissen sie doch aus Erfahrung, wie schnell sich Leselust in Lesefrust verwandeln kann. Doch nach diesem Prolog - der auf nur drei Seiten mit allem aufwartet, was tief ins Herz dringt. Der uns den Hauptprotagonisten näher nicht bringen könnte und uns nach drei dunklen Seiten seine Vorgeschichte kennen lässt - da kann man nicht anders, als begeistert aufzusaugen, was einem in diesem Buch erwartet! Und plötzlich kommt einem der Gedanke "Wow, was für ein Buch!" schon nach besagten drei Seiten gar nicht mehr so abwegig vor. Die Dark Love für diesen dunklen Roman ist erwacht.

In den ersten Kapiteln zeigt einem die Autorin gekonnt, in was für einer Welt sich die Charaktere befinden. Hier verknüpft sie die Elemente der modernen Zukunftstechnik, mit Viktorianischen Stilelementen zu einem Neuviktorianischen Steampunk-Roman. Zusätzlich würzt sie die Geschichte noch mit Zombies. Dies schafft eine dunkle, makabere Kulisse - ein einmaliges Leseerlebnis - dem man sich nicht mehr entziehen mag.
Im Roman gibt es zwei Arten von Zombies. Gute Zombies, die in etwa so denken und fühlen, wie vor ihrem Tod und böse Zombies, die nicht mehr Herr ihrer Sinne sind und für die die Fleischjagd der einzige Überlebensinstinkt ist. Durch medizinische, konservierende Maßnahmen kann die Wissenschaft den Verfallsprozess der guten Zombies verlangsamen, ihnen so ein ansehnlicheres Äußeres erhalten, während die bösen Zombies oft nur noch Kreaturen aus verwesendem Fleisch sind. Nach ca. 5 Jahren ist aber auch das Gehirn eines guten Zombies soweit verwest, dass seinen Lebenszeit als Untoter endgültig zu ende geht. Da gibt es kein Zurück!

Man sieht schon, die Geschichte ist teilweise sehr morbide. Es geht stellenweise brutal zur Sprache und zur Sache. Einige Szenen muss man abkönnen, aber gerade sie unterstreichen den dunklen Charakter des Buches. Ich erschoss einen weiteren Kriecher, schwarzes Blut und schon halbverflüssigte Hirnmasse spritzten auf das Gras. S. 90
Dann ist die Geschichte aber auch so köstlich gespickt mit Humor, dass einem desöfteren die Lachtränen in den Augen stehen. Brams militärische Zombietruppe ist einzigartig komisch und sorgt für viele, viele Schmunzeleien.

Bram selbst gehört zu den guten Zombies, die eine militärische Laufbahn eingeschlagen haben. Obwohl an ihm nichts direkt kaputt ist (sieht man einmal von getackerten Narben, trocken gespannter Haut und nicht verheilenden Wunden ab), ist er weit davon entfernt der typische Roman-Schönling zu sein. Außer natürlich, man steht auf milchig weiße Augen und totengraue Haut. Allerdings hat er ein so liebes und fürsorgliches Wesen, dass er jeden Leser sofort für sich gewinnen wird. Seine Gedanken gegenüber Nora sind makellos. Das macht ihr auf seine Weise attraktiv, das äußerliche spielt nach kurzer Lesezeit keine Rolle mehr. Man stellt ihn sich nicht mal besonders unattraktiv vor. Er sprach langsam und seine Stimme war rau, aber zugleich überraschend schön. Beruhigend. Wie Herbstwind, der durch die Blätter fährt. S. 41
Gegenpol Nora ist klein, zierlich und sehr, sehr niedlich. Das taffe Mädchen ist nicht auf den Mund gefallen und sorgt für manch erheiternde Situation. In Notfällten klettert sie schonmal im Nachthemd aufs Dach und feuert auf eine ganze Armee von halbverwesten Untoten. Die Anziehung zwischen ihr und Bram ist ein langsamer Prozess, bei dem, von ihrer Seite, erst Vertrauen gefasst werden muss. Dies wurde perfekt umgesetzt! Alles Andere wäre aber auch komplett unlogisch, denn welches Mädchen würde sich schon einem toten Zombie freudestrahlend an den Hals werfen.

Die verschiedenen Erzählperspektiven sorgen für viel Spannung und konstantes Interesse an der Geschichte. Der Plot ist schlüssig und die Handlung stets nachvollziehbar. Besonders gut gefällt, dass die Handlung nicht zu einfach, eher komplex, wirkt. Die eigentliche Thematik ist nach einem spannenden Finale zwar abgeschlossen, spitzt sich aber zum Ende nochmals zu. Leider wird der Leser dann mitten aus dem Geschehen gerissen und verlangt unweigerlich nach mehr! Der Folgeband "Dearly, Beloved" erscheint auf Englisch 2012. Die deutschen Leser werden sich wohl noch etwas gedulden müssen.

Persönliches Fazit
"Dark Love" vereinigt Action und (morbide) Romantik, zusammen mit einer tollen Storykulisse, zu einem dunkel spaßigen Lesegenuss. Mein Leser-Herz schreit nach einem Zombie, und ich kann mich nicht erinnern, diesen Wunsch schon einmal gehabt zu haben. Bram und Nora überzeugen! Die Aussicht darauf, dass ihre Liebe endlich ist und Brams Verfall nur noch für ca. 3 Jahre aufgehalten werden kann, erzeugt eine greifbare Spannung. Mein Wunsch für die beiden steht fest, bleibt abzuwarten, ob er sich erfüllen wird. 5 dunkle Liebes-Sterne!
Handlung: 5 / 5
Charaktere: 4,5 / 5
Lesespaß: 5 / 5
Preis/Leistung: 4,5 / 5

© Damaris Metzger, damarisliest.de

Freitag, 2. Dezember 2011

Ich lese aktuell, bzw. "Der neue buchische Mitbewohner"


Ein Klamauk in drei (oder mehr) Abschnitten. So, oder so ähnlich, könnte sich der Einzug von "City of Fallen Angels" bei mir zugetragen haben ....

Darsteller: City of Bones, City of Ashes, City of Glass, Damaris, City of Fallen Angels
Gastauftritt: Smaragdgrün


Am Morgen

Es ist früh. Zu früh zum Aufstehen. Die Zeit, wenn der Morgennebel noch so fest mit der Dunkelheit verankert ist, dass keine Umrisse der schlafenden Welt aus der dunkelgrauen Verschleierung hervortreten. Es ist ruhig. Menschen und Bücher schlafen im Hause Damaris. Bis.....



CoB: gähn Hey ihr zwei, aufwachen!!! Heute kommt doch unser neues Buchgeschwister! Damaaaaaris!
CoA: Was?
CoG: Wann? Heute schon?
CoA: Och nee! Jetzt hatten wir drei es doch immer so gemütlich.
CoB: Ich weiß nicht mal wie es heißt.
Damaris: City of Fallen Angels!
CoG: Ist klar, gleich mal ein Wort im Titel mehr für sich beanspruchen! Angeber!
CoA: Neben mir darf es aber nicht stehen. Lila beißt sich mit Rot!
CoG: Dafür aber neben mir! Nach 3 kommt 4....
CoB: ...und 4 ist die größte Zahl und hat Vorrang, also steht es vor 1 und somit neben mir!
CoA: Menno! So viel Wirbel. Können wir es nicht einfach im Laden lassen? War doch immer so nett - wir drei alleine?!
Damaris: Nichts da! Ruhe im Buchregal!!! CoFA zieht heute bei uns ein. Gewartet hab ich schließlich lange genug!
CoB, CoA, CoG: Ja Chef!! vielleicht ruft sie ja nachher zum 1000 Mal in der Buchhandlung an, mit dem Ergebnis, dass wir noch etwas zu dritt bleiben, hehe.


Am Mittag

Die Buchgemüter habe sich etwas beruhigt. Plötzlich können sie es gar nicht erwarten einen Blick auf den erwarteten Geschwisterband zu werfen.

CoA: Damaris, holst du das Buch jetzt endlich ab?
Damaris: Ich hab noch keine Info, ob es auch wirklich da ist grumml. Jetzt wollen die Menschenkinder erst mal essen und danach ihren Mittagsschlaf machen, und dann ... Die Hoffnung stirbt ja zuletzt!


Am Nachmittag

Der Anruf hat es bestätigt. CoFA wartet beim Buchhändler auf seinen Abholung.

Damaris: Okay! Ich flitze mal schell zur Buchhandlung und hole euer neues Geschwisterbuch ab Luftsprung.
CoG: Bringst du uns was mit?
CoA: Was Spannendes...
CoB: Was zum Spielen...
CoG: Und Schok... Äh, Schittii off Fohlen Äin... Mist! Ich kann mir den Namen einfach nicht merken...
Damaris: City of Fallen Angels! So, und jetzt rückt schon mal zur Seite, wir brauchen Platz im Regal! Tasche, Autoschlüssel, Geld - schon lange bezahlt! Los geht's.
CoB, CoA, CoG: sing Go for it, go for it....


... später


Damaris: Ahhh, hier bin ich richtig. Da bist du ja!! Magst du gleich mit mir nach Hause kommen? Deine netten räusper Geschwisterbücher freuen sich schon so sehr auf dich. Und ich erst!
CoFA: schüchtern Du kennst mich doch noch gar nicht. Die anderen sind schon viel länger bei dir. Wenn dir nun nicht gefällt, was du in mir liest und ich dir deinen Enthusiasmus kaputt mache??
Damaris: Ach Quatsch! Du bist DER Neubeginn. Der Anfang einer fortführenden Trilogie. Du kannst mir nur gefallen. Außerdem warte ich jetzt lange genug - also los!


...noch später


CoB: Ohhhh, bist du hübsch.
CoG: Und so faltenfrei.
CoA: Und mit Folie und "Neuduft".
CoB: Pffff, mich mochte Damaris eh am liebsten. Ich hatte ja wohl die besten Jace-Sprüche!
CoA: Dafür war ich so richtig schön düster und spannend!
CoG: Und ich hatte dafür das schönste Ende!
Damaris: Hmm, wo stellen wir dich jetzt bloß hin?
Smaragdgrün: Hey CoFA, hier oben wäre auch noch ein schönes Plätzchen für dich frei.
CoB, CoA, CoG: Träum weiter!!!!



Am Abend

Nach dieser Aufregung wird es wieder ruhig im Hause Damaris. Alle Bücher scheinen zufrieden und stehen glücklich nebeneinander (in richtiger Reihenfolge!) im Regal. Eventuell hat Damaris CoFA dann später doch noch mit ins Bett genommen. Aber das sind Gerüchte ...




Disclaimer
Dieser Klamauk ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Büchern sind rein zufällig. Es wurde für diesen Dialog kein Buch gequält oder gar ungerecht behandelt. Seiten kamen ebenfalls nicht zu Schaden.
Und nein, ich spreche nicht mit meinen Büchern!

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Buchzugänge vs. Buchabgänge im November 2011

"Lustig, lustig trallallallalaaaa, bald ist Nikolaus-Abend da..." - grölt mein 4-jähriger Sohn gerade immer in voller Lautstärke (mit Betonung auf "Dann stell ich den Teller raus.").
Mir wird der bärtige Geselle wohl nichts bringen. Soll er sich mal lieber den Kindern widmen, denn ich beschenke mich selbst schon im Vorraus. Mit Büchern. So! Meine Buchfrei-Challenge ist rum, ermahnt werde ich nur von meinem Gewissen und das auch nicht sehr zuverlässig. Außerdem ist es sehr praktisch, bei Buchbestellungen immer wieder auf Tauschticket.de zurückgreifen zu können. Mittlerweile schon mit Stammtauschpartnerin :-) Lustig, lustig trallallallalaaaa.....



Zugänge November 2011 - 12 Bücher

01. George, Elizabeth - Whisper Island: Sturmwarnung
02. Fitzpatrick, Becca - Bis das Feuer die Nacht erhellt
03. Cach, Lisa - Eternally: Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen
04. Bick, Lisa J. - Ashes: Brennendes Herz
05. Young, Moira - Dustlands: Die Entführung
06. Winter, Kim - Sternenschimmer
07. Habel, Lia - Dark Love
08. Logan, Kate - Der Geist der mich liebte
09. Ashton, Brodi - Ewiglich die Sehnsucht (DANKE Tanja!!)
10. Belitz, Bettina - Dornenkuss
11. Cohn, Rachel & Levithan, David - Dash & Lilys Winterwunder
12. Clare, Cassandra - City of Fallen Angels


Abgänge November 2011 - 10 Bücher

01. Pfeiffer, Boris - Die Akademie der Abenteuer: Die Knochen der Götter
02. Oliver, Lauren - Delirium
03. Poznanski, Ursula - Saeculum
04. Cach, Lisa - Eternally: Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen
05. Fitzpatrick, Becca - Bis das Feuer die Nacht erhellt
06. Elkeles, Simone - Du oder der Rest der Welt
07. Pfeiffer, Boris - Die Akademie der Abenteuer: Die Stunde des Raben
08. George, Elizabeth - Whisper Island: Sturmwarnung
09. Habel, Lia - Dark Love
10. Cabot, Meg - Die Tochter von Avalon

alter Bücherstapel Oktober: 22
neuer Bücherstapel November: 25

High Five - 5 Sätze/5 Adjektive zu "Die Tocher von Avalon" von Meg Cabot



Blanvalet (Januar 2008),
Taschenbuch, 320 Seiten,
7,95 € [D]


Die Geschichte einer einzigartigen Liebe, die länger währt als Raum und Zeit!

Wer ist nur dieser geheimnisvolle Will Wagner? Und wie kommt es, dass Ellie, die neue Schülerin an der Avalon High, das Gefühl hat, ihn bereits ihr ganzes Leben zu kennen – wenn sie ihn doch tatsächlich gerade zum ersten Mal getroffen hat? Eine uralte Legende erwacht zu neuem Leben – von einem magischen Schwert und der unsterblichen Liebe der Tochter von Avalon …

Romantisch, spannend und mit einem Helden zum Verlieben!
(Bild- und Textquelle: Blanvalet Verlag)


5 zusammenfassende Sätze zum Buch

  1. Die ersten zwei Kapitel empfand ich das Buch als teeniehaft nervig, mit teeniemäßigem Humor und teenieüblichen Übertreibungen, seitens Ellie - danach ließ sich "Die Tochter von Avalon" (wieder erwarten) flüssig und pageturnermäßig lesen.
  2. Prota Ellie verführt oft zum Augenrollen, da sie teilweise mit ihrer Darstellung, wie toll/gutaussehend/sexy und unerreichbar Will für sie ist, richtig nerven kann - diese Feststellung macht sie in nahezu jedem Kapitel, einmal sogar 5 Mal (ich habe mitgezählt!).
  3. Romanheld Will ist wirklich süß, leider war er mir etwas zu wenig präsent - die Szenen mit ihm sind aber sehr nett.
  4. Die Einbindung der Artus-Sage hat mir super gefallen, besonders, weil sie ohne Vorkenntnisse auskommt - mehr Spaß macht es allerdings, wenn man in Grundzügen darüber Bescheid weiß, darum jetzt hier ein schnellster Schnellkurs (und nicht vergessen, dass gehört alles zu einem Satz, ähm!) *Schnellkurs an* Sagenkönig Artus ist mit Königin Guinevere zusammen. Die Olle verliebt sich aber in Artus' 1. Ritter Lancelot, was natürlich auch rauskommt. Elaine Asolat (Lady von Shalott) ist ihrerseits in Lancelot verliebt. Diese Liebe wird aber nicht erwidert, so stirbt die Lady von Shalott vor Kummer auf dem Fluß, in einem Boot Richtung Camelot treibend. Dann gibt es noch Mordred, Artus' Wiedersacher und seine Verbündeten, den Zauberer Merlin und die Herrin vom See. Außerdem das weltbekannte Schwert Excalibur. *Schnellkurs aus*
  5. Der Schluss ist rasant spannend, mit einem herzigen und vor allem abgeschlossenen Ende.

5 Adjektive, die mir spontan zu diesem Buch einfallen

schmökerig, seicht, teeniemäßig, nervig-nett und besseralserwartet

Zusammengefasst vom Fazitbär:
Ein kurzweiliger Einzelband in bester Highschoolmanier und oberhässlichem Cover! Modern, mit guter Verknüpfung zur bekannten Artus-Sage. Kann man zwischendurch gut lesen, muss man aber nicht. Für mich war es schneller Schmökerspaß.


© by Damaris liest.